Yogaarten - Tantra Yoga
| GründerIn: | uralt |
| Schwerpunkt: | Heben der Energie durch verschiedene Techniken und Meditationen - je nach Tantraart |
Weißes Tantra ist nur als Gruppe und unter dem energetischen Schutz des Mahan Tantric (derzeit Yogi Bhajan) auszuüben. Alle Teilnehmer sind ganz in weiß gekleidet incl. Kopfbedeckung, sitzen sich paarweise in langen Reihen gegenüber und machen lange Meditationen mit Mudras oder Mantras.
Rotes Tantra ist das liebevolle Herangehen an die Vielfalt der Sinneswahrnehmungen, der Erfahrung des Einswerdens die bis zur sexuellen Vereinigung gehen kann.
Schwarzes Tantra ist schwarze Magie und nicht Teil dieser Homepage.
Modernes Tantra sind Körperübungen / Asanas die sehr viele Partnerübungen beinhalten. Das Wahrnehmen des Selbst über die Sinne ist Bestandteil vom Tantra
Erika Steiner
Anders als an den Riten des konservativen Hinduismus konnten an denen des Tantrismus alle teilnehmen, ohne Rücksicht auf Rasse, Kaste oder Geschlecht. Die tantrischen Texte durften von allen gelesen werden, von Frauen und Männern, von Unberührbaren und Kastenreinen, von Buddhisten und Hindus. In Bezug auf das ewige, göttliche Selbst wurden alle Unterschiede unbedeutend.
Der Tantrismus hat damit die Demokratie, die Gleichberechtigung von Frau und Mann und das gleiche Recht für alle Menschen vorweggenommen.
Im tantrischen Ritual begegnen wir einander und verharren
- im liebevolle Ansehen,
- im liebevollen Lächeln,
- in der liebevollen Berührung,
- in der liebevollen Umarmung und
- in der liebevollen Vereinigung.
Ansehen, Lächeln, Berührungen, Umarmungen und die sexuelle Vereinigung werden als Verehrung des Göttlichen in uns gesehen. Der weibliche Schoß als Ort der Lust, der Freude und des inneren Friedens wird damit zu einem Symbol für das Ziel der Befreiung.
In der sexuellen Vereinigung erfahren wir das Einswerden der Dualität des Weiblichen (Natur, Erdkraft, Shakti) und Männlichen (Bewusstsein, Himmelskraft, Shiva). Wir erfahren aber auch die Einheit der göttlichen Trinität von Werden, Sein und Vergehen.
Im Tantra findet dies seinen Ausdruck in der Erfahrung des Einswerdens
- im Lustvollen, Liebevollen und Meditativen,
- von Bewegung, Berührung und Begegnung,
- von Körper, Gefühl und Bewusstsein.
Dem Yoga entsprechend kommen folgende Bereiche vor
- Kriyas: Reinigungsübungen
- Asanas: Körperübungen
- Pranayamas: Atemübungen
- Dhyana: Meditation
- Bandhas: Verschlüsse
- Mudras: Siegeln
- Mantras: Klänge
- Yantras: Bilder
- Maithuna: Vereinigung
Dr. Bernd Braun


