Yogaarten - Karma Yoga


GründerIn: Benjamin Creme
Schwerpunkt: Hohe Energien werden auf wissenschaftliche Weise in einer stillen Meditation „heruntertransformiert“.

Im Universum ist alles Energie. Energie, die mit unterschiedlichen Frequenzen vibriert und die hinter allem Sichtbaren und Unsichtbaren wirkt. Ständig sind Energien im Fluss, von den höchsten kosmischen Quellen bis zu tagtäglichen irdischen Vorgängen. Und ständig werden Energien - nach uns unverständlichen Gesetzen - auf intelligente Weise gelenkt und verteilt.

In der Transmissionsmeditation geschieht dies - unser Leben auf der Erde betreffend - durch die Zusammenarbeit mit den „Hütern der Energien“, den Meistern der Weisheit. (Die „Meister der Weisheit“ sind uns auf der langen Evolutionsreise durch alle Aspekte der menschlichen Erfahrung vorangegangen - sie sind Meister „Ihrer Selbst“. Als die „älteren Brüder der Menschheit“ begleiten sie die Entwicklung unserer Welt und unseres Bewusstseins auf vollkommene Weise.). Während der Meditation leiten sie die geistigen Kräfte präzise durch die Energiezentren (Chakren) der Meditierenden. Auf diese Weise werden hohe Energien auf wissenschaftliche Weise „heruntertransformiert“ und dem Leben auf der Erde zugänglicher gemacht. Die Teilnehmer lenken die Energien nicht selbst, sie stehen nur für deren Übermittlung zur Verfügung. Es werden auch keine Botschaften empfangen.

Transmissionsmeditation ist eine einfache aber höchst wirkungsvolle Gruppenmeditation, die von einzelnen allein gar nicht durchgeführt werden kann (Minimum: 3 Personen). Sie vereint Karma-Yoga, den Weg des Dienens und Laya-Yoga, den Weg der Energien. Die meditierende Gruppe dient buchstäblich als „Zwischenstation“ für die hohen geistigen Energien, die auf diese Weise die Menschheit erreichen können. In Zusammenarbeit mit den Meistern wird so zum allgemeinen Nutzen ein leicht verfügbares Energie-Reservoir geschaffen.

Transmissionsmeditation ist Dienst. Da man diese hohen Energien aber nicht übertragen kann, ohne auch selbst stimuliert zu werden, ist sie gleichzeitig auch ein dynamisches Mittel für persönliches Wachstum. Viele entdecken nach einigen Monaten regelmäßiger Transmissionsmeditation sanfte, jedoch tiefgreifende Veränderungen an sich selbst. Es fällt leichter, Liebe zu empfinden und weiterzugeben, das Denken wird angeregt und kreativer, manche erfahren während der Transmission auch eine spontane Heilung.

Transmissionsmeditation ist eine sichere, wissenschaftliche und an keine Konfession gebundene Tätigkeit. Sie wurde 1974 von Benjamin Creme und seinem Meister eingeführt und wird von zahllosen Gruppen rund um die Welt praktiziert. (siehe auch Creme’s ausführlichen Artikel über die Hintergründe). Transmissionsmeditation ist grundsätzlich kostenlos und prinzipiell für jeden offen.

Der folgende Artikel beruht auf einem Vortrag von Benjamin Creme während einer Vortragsreise durch Japan im März 1989 (Maitreyas Mission Band Zwei, Edition Tetraeder)

Meditation ist, je nach ihrer Art, eine mehr oder weniger wissenschaftliche Methode, um Kontakt mit der Seele aufzunehmen und schließlich mit ihr eins zu werden. Das ist der eigentliche Zweck jeder Art von Meditation.

Transmissions-Meditation ist ein Weg, der Welt zu dienen. Anders als viele andere Meditationen zieht sie nur Menschen an, die den Wunsch haben zu dienen. Dieser Wunsch zu dienen macht sich erst dann bemerkbar, wenn man ein gewisses Maß an Kontakt zu seiner Seele hergestellt hat. Dies ist so, weil es die Seele ist, die dienen möchte, denn dienen liegt in ihrer Natur. Die erste Reaktion auf Seelenkontakt ist der Wunsch (ob man ihm folgt oder nicht), der Welt auf irgendeine Art zu dienen. Mit Transmissions-Meditation kann man auf einfache und leichte Weise der Welt sehr wirkungsvoll dienen, und gleichzeitig ist sie eine überaus wirksame, schnelle Methode, um persönlich zu wachsen. Die Auswirkungen auf die persönliche Entwicklung sind ein Nebeneffekt der Transmissions-Meditation.

Die Meister haben enorme geistige Energien zur Verfügung. Der größte Teil in ihrer Arbeit besteht in der Verteilung dieser Energien in der Welt. Damit bewirken sie, dass sich der Evolutionsplan erfüllt. Sie wissen, dass dies für unseren Planeten vorgesehen ist. Die Meister sind die Hüter des Planes und der Energien, die die Erfüllung des Planes ermöglichen. Viele dieser Energien stammen aus kosmischen Quellen, und wenn sie direkt in die Welt hereinkämen, würden sie , weil sie eine zu hohe Schwingung haben, von den Menschen abprallen. Transmissions-Meditations-Gruppen dienen als Zwischenstationen. Die Meister senden die geistigen Energien durch die Chakras der einzelnen Personen in den Gruppen. Dadurch werden die Energien automatisch transformiert und für die Menschheit besser verfügbar und nutzbar. Dann lenken die Meister die Energien dorthin, so sie gebraucht werden.

Es gibt auf der Welt hunderte von Transmissions-Gruppen; die Teilnehmer treffen sich an bestimmten Tagen zu einer bestimmten Zeit, so wie es jeder Gruppe am besten passt. Das kann ein-, zwei- oder dreimal in der Woche sein. Die Gruppe kann aus drei und mehr Personen bestehen. Drei formen ein Dreieck; das ist die Grundeinheit einer Gruppe.

Die Teilnehmer treffen sich und sprechen gemeinsam die große Invokation, die der Menschheit zu diesem Zweck gegeben wurde. Diese Invokation wurde 1945 von Maitreya der Welt übergeben, als eine Methode, die Energien anzurufen, die die Welt transformieren und sein Kommen vorbereiten. Durch den Klang dieses großen Mantrams und der Konzentration auf das Ajna-Zentrum (zwischen den Augenbrauen) wird zwischen der Gruppe und der Hierarchie der Meister ein Kanal gebildet. Durch diesen Kanal senden die Meister ihre Energien.

Diese geistigen Kräfte sind genau die Energien, die jetzt die Welt verändern. Maitreya lässt zum Beispiel die Energie des Gleichgewichts in die Welt einströmen – und dann stellen die Politiker fest, dass sie fast über Nacht zusammenarbeiten, Kompromisse schließen und ein gewisses Maß an Übereinkunft erreichen können. Auf einmal sind Staaten, die vielleicht über Jahrhunderte verfeindet waren, fähig, sich an einen Tisch zu setzen und Lösungen friedlich auszuhandeln. Sie reagieren ganz einfach richtig auf die Energien, die von den Meistern der Hierarchie in die Welt hinausgesandt werden.

Das ist der Dienst, den Transmissionsgruppen der Welt leisten. Dadurch wechselt man vom ausschließlichen Kontakt mit der eigenen Seele zu Arbeitsgemeinschaft mit dem Seelenreich, der geistigen Hierarchie der Meister.

Wenn man auf diese Weise arbeitet, fließen die Energien durch die Chakras, wobei gleichzeitig auch die Chakras stimuliert, aktiviert und transformiert werden. Die Meister erkennen die Evolutionsstufe jedes einzelnen Jüngers an der Art des von den Chakras ausströmenden Lichtes. Man spricht von der Aura, der leuchtenden oder eher trüben Aura, einer weiteren oder engeren Aura. Die Aura ist die Synthese aller Energien, die durch die Chakras – in sie hinein und aus ihr heraus - entlang der Wirbelsäule strömen. Je aktiver und belebter die Chakras sind, desto stärker ist die Strahlung, desto weiter und leuchtender ist die Aura. Das zeigt den Entwicklungsgrad des Jüngers an.

Bei der Transmissions-Meditation werden die Chakras so stark angeregt, wie es sonst überhaupt nicht möglich wäre. In einem Jahr beständiger und konzentrierter Transmissions-Meditation kann man den gleichen Fortschritt machen, wie in 10 oder 15 Jahren persönlicher Meditation. Sie ist ein Treibhaus, ein Beschleunigungs-prozess. Deshalb ist sie nicht für jeden geeignet. Nur wer der Welt irgendwie dienen will, möchte Transmissions-Meditation ausüben, denn während der Meditation scheint überhaupt nichts zu geschehen. Man mag die Energien wahrnehmen oder nicht; einige spüren sie sehr deutlich und stark, andere merken überhaupt nichts. Das hat wenig mit der Entwicklungsstufe zu tun, sondern hängt hauptsächlich vom Typ des eigenen physischen Körpers ab.

Diese Arbeit führt jedoch zu einer tiefgreifenden Veränderung des einzelnen. Die meisten stellen nach sechs bis zwölf Monaten Transmissions-Meditation Veränderungen in sich fest, sie erkennen, dass sie andere, bessere Menschen werden. Sie merken, dass sie Liebe leichter erfahren und ausdrücken können; dass ihr Denken reger und kreativer wird. Vielleicht stellen sie auch fest, dass sie bei ihrer Arbeit disziplinierter, entschlossener und beständiger sind. Sie sehen wie ihre Gruppenmitglieder strahlender, weicher und liebevoller werden – mit einem Wort, geistiger. Viele Menschen erfahren während der Transmission spontane Heilung.

Die dazugehörige Technik ist sehr einfach und kann von jedem über zwölf Jahren ausgeübt werden. Transmissions-Meditation steht in keinem Widerspruch zu irgendeiner anderen Art Meditation, die man ausübt. Im Gegenteil, sie kann jede andere Meditation nur verstärken und verbessern. Sie ist vollkommen sicher, weil sie sich in den Händen der Meister, der Meister–Wissenschaftler des Planeten befindet. Sie ist wirkungsvoll, sicher und wissenschaftlich, weil die wirkliche Arbeit, die Hauptarbeit von den Meistern für uns getan wird. Alles, was in der Transmissions-Meditation von uns verlangt wird, ist die Aufmerksamkeit auf dem Ajna-Zentrum zwischen den Augenbrauen zu halten. Das ist alles. Man wird jedoch feststellen, dass die Aufmerksamkeit von diesem Zentrum abschweift. Wenn man merkt, dass dies geschehen ist, lässt man innerlich das Mantram OM ertönen oder denkt OM, und die Aufmerksamkeit wird automatisch zum Ajna-Zentrum zurückkehren. Indem man die Aufmerksamkeit auf dem Ajna-Zentrum hält, entsteht eine Verbindung zwischen dem Gehirn und der Seele. Die Energien werden von der Ebene ausgesandt, auf der die Meister gewöhnlich arbeiten: der Seelenebene (der Buddhi-Ebene, um genauer zu sein). Während diese Verbindung aufrecht erhalten wird, findet die Transmission statt.

Ich versichere Ihnen, dass sie der Welt keinen wirksameren Dienst erweisen können, der so einfach ist und eine so geringe Anstrengung erfordert. Sie finden auch keine Methode, um selbst zu wachsen, die bei so wenig Anstrengung so wirksam und weitreichend ist. Alle Meister, vollkommen wie sie sind, transmittieren 24 Stunden am Tag ihre Energien. Es gibt kein Wesen im Kosmos, das nicht an der Energie-Übermittlung von Ebenen über ihm zu Ebenen unter ihm teilnimmt. Wir leben in einem energetischen Universum. Die Energie, von welcher Höhe auch immer, wird transmittiert, heruntergeschaltet und empfangen, durch den ganzen Kosmos.

Wenn sie glauben, dass Transmissions-Meditation etwas für Sie ist, dann haben sie ein Mittel zum Dienen, das sie bis zum Ende ihres Lebens und durch all ihre zukünftigen Leben begleitet.

Michael Stöger / TMM -Gruppe

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