Meditation
Viele Formen von Meditationen führen zu verschiedenen Zielen. Das Hauptziel ist das zur-Ruhe-kommen des Geistes. In manchen Yogaarten gibt es nur eine Meditationsform, andere kennen eine große Anzahl davon.
Stille Meditation
Beobachtung des Atems im Sitzen oder Liegen, mit offenen oder geschlossenen Augen, eventuell mit Konzentrationspunkten oder Mudras (Handhaltungen). Das Entdecken vom eigenen Atemrhythmus, möglichst ohne mit den Gedanken abzuschweifen, ist ein guter Weg innere Ruhe zu finden. Yogis in meditativer Sitzhaltung sind bereits vor mehreren tausend Jahren in einfachen Höhlenbildern zu sehen.
Mantrenmeditation
Mantren sind Konzentrationswörter in Sanskrit oder Gumurkhi - heilige Sprachen im indischen Raum - die entweder nur still im Kopf oder laut gesprochen werden. Sie helfen bei der Konzentration um während der Meditation nicht den Geist mit Alltagssorgen abzulenken und stimulieren beim lauten Sprechen in einer bestimmten Stimmlage, die oftmals sehr traditionsreich vorgegeben ist, die Reflexzonen in der Mundhöhle.
Meditation auf eine Kerze oder ein Bild
Es kann sehr hilfreich sein, sich während einer Meditation immer wieder durch den Blick auf die Flamme einer Kerze zur Konzentration zurück zu führen. Tatrakamtechnik - manche Yogaformen meditieren auf einen Punkt oder ein Bild, das für sie eine besondere Schwingung hat.
Tanzmeditation
Meditativen Tanz gibt es zu vielen Musikrichtungen. Im Rahmen von Yoga sollten es keine Heavy-Metal-Klänge oder "chaotische" Klänge sein. Rhythmisch sanft bis heftig anregend kommt vor. Am Bekanntesten sind die Tanzmeditationen aus OSHO wo man sich zu den Tönen von entsprechenden CD's nach einer vorgegebenen Art locker oder heftig bewegt. Abgeschlossen werden solche Tanzmeditationen meist mit einer Ruhephase.
Celestial Communication
Diese Art zu meditieren ist nur im Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan zu finden. Sitzend werden Handbewegungen und Mudras in einer bestimmten Abfolge zu den gesprochenen Mantren gemacht. Die Konzentration ist hier doppelt gefordert - in den richtigen Bewegungen und dem Mitsprechen vom Mantra. Die Koordination fördert die Balance der beiden Gehirnhälften und das Sprechen/Singen stimuliert Reflexzonen. Stehende Celestial Communications sind wie ein Tanz. Kinder lieben diese Art zu meditieren.
Partnermeditationen
Meditationen bei denen die TeilnehmerInnen paarweise gegenübersitzen sollten nach Yogi Bhajan in einer normalen Yogaklasse nie länger als 3 Minuten dauern. Alles was länger dauert ist Weißes Tantra und bedarf einer sehr erfahrenen Führung vom "Mahan Tantric" damit die freigesetzten Energien für alle Beteiligten positiv sind.
TM Meditation - Transzendentale Meditation
Teil der Friedensbewegung seiner Heiligkeit Maharishi Mahesh Yogi. Viele Veröffentlichungen über Forschungsarbeiten zum Thema Meditation.
TMM Meditation - Transmissionsmeditation
Karma Yoga als Dienst gesehen. Meditation als ein Fließen lassen und transformieren von kosmischer Energie (Maitreya). Erst möglich ab einer Mindest-Gruppengröße von 3 Menschen.
Erika Steiner

